Harreither setzt die Segel Richtung Erfolgskurs
Beim zweiten Seminar der ersten Gruppe der Harreither Lehrlingsoffensive ging es neben sehr technisch orientierten Vorträgen auch um das aktive Erleben des Teamgedankens. Bei einer Wikinger-Schifffahrt wurden die Kontakte zwischen den aus ganz Österreich angereisten Teilnehmern intensiviert.

"Leinen los und Segel setzen!" Die Wikingerschifffahrt war ein einzigartiges Erlebnis.

Während der zweitägigen Veranstaltung wurde aber auch konzentriert gearbeitet.


Zu Beginn stand aber harte Arbeit am Programm. Manfred Denk präsentierte in seinen Vorträgen am 14. und 15. Juli 2011 die technischen Grundlagen des Installationsgewerbes: „Ziel ist es, den Hausverstand der Lehrlinge zu schärfen und ihnen ein Gefühl für den Beruf zu vermitteln. Sie sollen durch technische Grundkenntnisse abschätzen lernen, ob zum Beispiel Auslegungen realistisch sind, oder welche Druckverhältnisse in Anlagen herrschen“, fasste der Lehrlingsausbildner seine Intention zusammen.
Großes Gewicht bei diesem zweitägigen Seminars lag wiederum auf der praktischen Ausbildung der wissbegierigen Lehrlinge. Ing. Hugo Zettl führte die jungen Installateure anhand von praxisnahen Beispielen an die Anforderungen bei der Montage heran. „Es ging mir einerseits darum, dass die Herren sich auch mit dem Rundherum wie Montagevorbereitung, Materialaufstellung und Nachbetreuung auseinandersetzen. Andererseits sollte aber auch persönlich montiert werden und anhand der Beispiele die auftauchenden Fragen beantwortet werden. Ich bin begeistert, mit welchem Elan die Lehrlinge an die Sache herangegangen sind“, so der Flächenheizungsexperte.
„Gemeinsam rudern bringt gemeinsamen Erfolg!“
Am Abend des ersten Tages hieß es dann „Leinen los“! Mit einem Wikinger-Schiff wurde die Enns befahren und beim gemeinsamen Abenteuer wurde der Teamgeist sozusagen praxisnah geschult und forciert. „Gemeinsam rudern verbindet einfach“, erklärte ein freudestrahlender Lehrling nach diesem Ausflug.
Den Abschluss bildete ein Vortrag von Dr. Raimund Harreither, welcher auf die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen einging, die notwendig sind, damit Unternehmen erfolgreich sind. In einfachen Worten skizzierte er so die Erfolgs- und Unterscheidungskriterien in der österreichischen SHK-Branche: „Leider gibt es im Fachhandwerk nur sehr wenige dauerhaft erfolgreiche Unternehmen. Und nichts ist erfolgreicher als der Erfolg. Ich muss den Teilnehmern der Lehrlingsoffensive ein großes Kompliment aussprechen, was ihr Engagement aber auch ihr Wissen über derart fundamentale Dinge betrifft. Diese jungen Männer stimmen mich zuversichtlich, was die Zukunft des Fachhandwerks betrifft“, so Dr. Harreither nach seinem Vortrag.







